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Über Karate
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![]() (Karate-Do) |
Karate wird heutzutage von vielen Jugendlichen als attraktiver Wettkampfsport betrieben, der von ihnen ein hohes Maß an Athletik, Konzentration und Willensstärke abverlangt. Die große Mehrheit nutzt aber Karate, mit seinen gesundheitsfördernden Übungen, als Ausgleichsport und als Möglichkeit eine moderne Selbstverteidigung zu erlernen. Rein körperlich gesehen ist Karate eine Kampfkunst, bei der man lernt, Schläge und Tritte mit sämtlichen Gliedmaßen auszuführen und auch diese zu blocken. Dies erfordert das Erlernen von Techniken und Körperbeherrschung, welches in einem ausdauernden und physisch anstrengenden Training geschult wird. Physische Trainingsziele sind z.B.: Steigerung der Kraft, Schnelligkeit, Gelenkigkeit und Ausdauer. Geistige Ziele sind: Selbstüberwindung, Mut, Selbstdisziplin, innere Ruhe und Gelassenheit, Hilfsbereitschaft und Bescheidenheit. Karate wird also nicht nur als Mittel zur Selbstverteidigung betrachtet, sondern auch als |
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Wir betreiben in unserer Abteilung den 'Shotokan' Karate-Stil. Der Vater dieses Stils war Gichin Funakoshi, welcher Karate, dessen Ursprünge auf der Insel Okinawa liegen, gegen 1922 in Japan populär machte. Von dort verbreitete es sich sehr schnell über die ganze Welt. Funakoshis Künstlername hieß 'Shoto', was soviel bedeutet wie 'das Rauschen der Kiefernwipfel' und 'Kan' bedeutet auf Japanisch 'Trainingshalle', so wurde der Trainingsraum in dem er unterrichtete Shotokan genannt. Obwohl Meister Gichin Funakoshi immer wieder betonte, dass es nur 'ein' Karate gibt beschrieb später diese Bezeichnung sein, das von ihm gelehrte Karate - das Karate des Funakoshi. |
![]() (Shotokan) |
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![]() Gichin Funakoshi (1868 - 1957) Vater des modernen Karate |
Funakoshi sah in der Aufgabe des Karate in erster Linie die Vervollkommnung des eigenen Charakters und erst in zweiter Linie das Üben einer Kampfkunst. Seiner Meinung nach mache das Schulen des Geistes, des Charakters und der inneren Einstellung erst Karate-Do aus. Auch betonte er immer wieder, dass es im Karate keinen Angriff gibt, dadurch wies er auf den friedlichen Charakter dieser Kampfkunst hin, welche ausschließlich zur Selbstverteidigung angewannt werden darf. Im Gegensatz zu Vollkontakt Sportarten wie Tai- oder Kickboxen, wird im Shotokan-Stil für gewöhnlich auf die harte Ausführung der Techniken am Partner, welche Verletzungen nach sich ziehen würden, verzichtet. |
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"Ein Weg bildet sich dadurch, dass er begangen wird"
(Weisheiten aus Asien, Marie Bergen, GROH-Verlag)
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